Ein Testspiel im wahrsten Sinne des Wortes

RW Lessenich gewinnt 5:0 (3:0) gegen den SC Volmershoven-Heidgen

Pünktlich zum Ferienbeginn überbrückte der SC Volmershoven-Heidgen das erste spielfreie Wochenende der Osterferien mit einem Testspiel gegen RW Lessenich. Das „Hinspiel“ im Januar dieses Jahr hatte die Sondergruppenmannschaft bereits mit 6:0 gewonnen. Doch das erneute Aufeinandertreffen der beiden Teams stand schon von Beginn an unter keinem guten Stern – so schien es zumindest. Insgesamt sechs Stammspieler fehlten den Grün-Weißen, darunter auch gleich beide Torhüter.

Folglich stand am heutigen Sonntag Morgen eine Mannschaft auf dem Lessenicher Ascheplatz, die in dieser Zusammensetzung wohl nicht mehr so schnell auflaufen wird. Wer aber mit einem Kantersieg der Lessenicher gerechnet hat, machte diese Prognose ohne den unabdingbaren Willen und die Aggressivität der Volmershovener. So stellten die Gäste die Sondergruppenkicker in der Anfangsphase vor erhebliche Probleme, störten früh den Spielaufbau und bestritten die zahlreichen Zweikämpfe im Mittelfeld aggressiv und kompromisslos. So entwickelte sich ein Spiel, das sicher nicht zu den technisch besten beider Mannschaften zählt und mit nicht vielen Torgelegenheiten aufwerten konnte, dafür aber von Kampf und Einsatz geprägt war.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte gelang es den Gastgebern, durch eine Standardsituation in Führung zu gehen (21. Minute). Aus einem Doppelschlag folgte der 3:0 Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern zunehmend, gefährlich vor dem Volmershovener Tor aufzukreuzen. Jedoch machte Tobi heute, der sich, im Gegensatz zu der Partie in Beuel, heute wahrlich nicht über Unterbeschäftigung beschweren konnte, ein super Spiel und verhinderte die endgültige Entscheidung.

Auf der anderen Seite des Platzes versäumte Noel mit einem Kopfball sowie Joey, der in aussichtsreicher Position verzog, die vorhandenen guten Chancen in Tore umzusetzen.

Aufstellung: Tobi – Ella – Timo – Joelle –Marc – Chrissi – Leo – Joey – Noel – Muhammet – Domenic – Sven – Maren.

Hendrik Burbach