Der wunderschön im Grünen und abseits der Hauptstraße gelegene Sportplatz des SC Volmershoven-Heidgen 1921 e.V. wurde 2011 zu einem Kunstrasenplatz umgewandelt. Eine erste Sanierung war bereits 2001 erfolgt, bei der das früher mit einer Buckelpiste vergleichbare Spielfeld wieder instand gesetzt wurde. Leider reichten damals die finanziellen Mittel des Trägers nicht aus, um auch der Umkleidebaracke ein neues Gesicht zu geben. Es gelang jedoch mit Unterstützung der Kommune zumindest den unzumutbaren sanitären Zuständen abzuhelfen. In Eigenleistung wurde von Vereinsmitgliedern ein komfortabler Toilettentrakt errichtet und gleichzeitig Lagerraum für Geräte geschaffen. Nichtsdestotrotz hatte man sich mit den momentanen Gegebenheiten arrangiert und auch im Inneren der Baracke bauliche Veränderungen vorgenommen. Endlich konnte eine Küche eingebaut werden. Welch ein Luxus, denkt man an zurückliegende Zeiten. Bei Heimspielen standen jetzt Würstchen, Kuchen und Getränke zum Verkauf.

  

       Toilettenanlage mit alter Baracke                               Neubau 2006

Nach Planung und vielen Gesprächen mit der Gemeinde Alfter und dem Sportausschuss, der sich vor Ort die Situation ansah, wurde im Jahre 2006 mit dem Bau des neuen Vereinsheims begonnen. Dieses Gebäude wurde in Eigenleistung mit zum Großteil eigenen finanziellen Mittel errichtet, wobei wir hier von Sponsoren unterstützt wurden. Das größte Plus war aber unser Zusammenhalt und die ehrenamtliche Tätigeit vieler, die regelmäßig auf der Baustelle erschienen. So waren bei größeren Aktionen, wie Gießen der Bodenplatte oder des Ringankers meist 30 Personen auf der Baustelle tätig. In 6 Monaten Bauzeit wurden durch die ehrenamtlichen Helfer ca. 7.000 Arbeitsstunden geleistet. Nach Abriss der Holzbaracke am 28.04.2006 wurde in einer Bauzeit von 6 Monaten das neue Vereinsheim soweit erstellt, dass die Umkleidekabinen im Oktober 2006 benutzt werden konnten. Nach der Winterpause 2006/2007 wurde das neue Gebäude im Beisein der beiden Ortspfarrer der katholischen und evangelischen Kirche und der Bürgermeisterin Frau Dr. Steinkemper am 11.März 2007 eingeweiht.

Dass hier eine besondere ehrenamtliche Leistung hier vollbracht wurde, war auch durch den Fußballverband, Kreis Bonn anerkannt worden, der beispielhaft für die vielen Helfer Willi Steeg, der sich um die Planung und Koordination der Baumaßnahmen gekümmert hat und täglich auf der Bausstelle anzustreffen war, als Ehrenamtsträger des Fußkreises Bonn für 2006 auszeichnete. Durch diese Auszeichnung wurde ebenfalls die große Leistung des Vereines anerkannt. Dies wurde auch vom DFB bestätigt, der unseren Ehrenamtsträger nochmals auszeichnete und in den ausgesuchten Kreis der 100 Ehrenamtsträger auf Bundesebene berief. Diese Auszeichnung war u.a. auch mit einigen Einladungen zu Länderspielen der Nationalmannschaft verbunden.

Nicht unerwähnt sollten auch die vielen Spender bleiben, von denen auch hier beispielhaft Andreas Schwalb, der uns das Holz für die Decken und den Dachstuhl spendete, genannt werden sollte. Eine weitere wichtige Spende kam von der Fa. Deutsche Steinzeug AG, die uns einen Teil der benötigten Fliesen spendete und den Rest zu einem günstigen Preis verkaufte.

 

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Sportgeländes stellte die Umwandlung des Ascheplatzes in einen Kunstrasenplatz 2011 dar. Dies gelang nur, weil wir die Bausumme durch Eigenleistungen in einen vertretbaren Rahmen halten konnten. In Absprache mit der ausführenden Firma Trofil haben wir die Randsteine gesetzt, die Platzumrandung gepflastert und die Zuschauerbarrieren neu eingesetzt. Dabei entstanden vor dem Vereinsheim 2 Zuschauerterrassen, die mit Hilfe von L-Steinen erstellt wurden. Damit aber die Finanzierung gelang mußten wir einen Kredit aufnehmen, den wir mit Hilfe der Gemeinde zurück zahlen.

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