Unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges konnte nur unter großen Entbehrungen Fußball gespielt werden. Man spielte in Trikots, die fast Fetzen waren. Wenn der zum x-ten Male geflickte Fußball platzte, war oft das Spiel zu Ende. Immerhin wurde man zu Auswärtsspielen jetzt meistens gefahren. Hubert Schneider besaß einen Lastwagen, einen sogenannten "Holzkocher", auf den der Sportverein immer zählen konnte.

Die Zeit nach dem Krieg ist unauslöschlich mit dem Namen des unvergessenen Arnold Schwebig verbunden. Seit seiner frühesten Jugend hat er sich zunächst als Spieler, später als Vorsitzender um den Sportverein verdient gemacht. Unter der Führung des überragenden Spielers Arnold Schwebig spielte die Fußballmannschaft von 1949 bis 1952 in der 1. Kreisklasse. Durch ein tragi-sches Unglück fand unser "Nöll" bei einem Turnierspiel gegen Flerzheim im August 1956 den Tod.

Mitte der 50er Jahre trat ein sportliches Tief ein, die 1. Mannschaft stieg zur 3. Kreisklasse ab. Durch unseren damaligen Vorsitzenden und jetzigen Eh-renvorsitzenden Dionys Schwebig wurden alte Bande zu Sportskameraden aus Hettenleidelheim in der Pfalz neu geknüpft. Bald stellten sich auch wieder sportliche Erfolge ein. 1958/59 gelang der unten abgebildeten Mannschaft der Aufstieg in die 2. Kreisklasse und dies ungeschlagen mit einem Torverhältnis von 153 : 26.

Aufstiegsmannschaft 1959

V.Lnx.: Hans Euler, Heinz Fußhöller, Josef Stein, Konrad Hilger, Josef Bongartz, Hermann Josef Werres, Willi Rötzheim, Peter Weber, Hans Liers, Hans Virnich und Heinrich Husch